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1. Oktober, 2026

RKEG-Umsetzung mit System (2026)

Beitrag von

Verena Brand
Verena Brand
Marketing & Communications Managerin
Lesezeit 4 min
Digitale Risiko- und Compliance-Bewertung im Rahmen des RKEG-Maturity-Checks zur Umsetzung von Resilienzanforderungen für kritische Einrichtungen gemäß RKEG und NISG 2026.

Vom Maturity Check zur belastbaren Umsetzungsroadmap

Die Einstufungsbescheide nach dem Resilienz kritischer Einrichtungen-Gesetz (RKEG) werden derzeit zugestellt. Mit der Zustellung beginnen für kritische Einrichtungen die gesetzlichen Fristen zu laufen: Binnen vier Wochen ist eine zentrale Kontaktstelle zu benennen, binnen neun Monaten muss die Risikoanalyse vorliegen und nach zehn Monaten müssen die Resilienzmaßnahmen umgesetzt und in einem Resilienzplan dargelegt sein. Mit Ablauf der zehn Monate gilt auch die Meldepflicht für Sicherheitsvorfälle.

Damit wird Resilienz zur Chefsache. Bei Verstößen drohen Verwaltungsstrafen von bis zu 50.000 Euro, im Wiederholungsfall bis zu 100.000 Euro. Zudem gilt jede kritische Einrichtung als wesentliche Einrichtung nach dem NISG 2026, das mit 1. Oktober 2026 in Kraft getreten ist. Ihre Leitungsorgane stehen damit persönlich in der Verantwortung. Die zentrale Frage lautet daher nicht nur, was gefordert ist, sondern auch, wie sich die Anforderungen rechtzeitig und sinnvoll in bestehende Strukturen integrieren lassen.

Orientierung geben dabei drei miteinander verbundene Ebenen: die europäische CER-Richtlinie, das österreichische RKEG sowie die Leitfäden aus dem Projekt zur Unterstützung kritischer Einrichtungen (PUKE) und die Leitfäden der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN).

Infografik zu den drei Ebenen der RKEG-Umsetzung: CER-Richtlinie auf EU-Ebene, RKEG auf nationaler Ebene sowie PUKE- und DSN-Leitfäden als Praxisebene zur Umsetzung von Resilienzanforderungen in kritischen Einrichtungen.

Für die Praxis heißt das: Wie die Pflichten konkret umzusetzen sind, hängt vom wesentlichen Dienst, der individuellen Risikolage und den bereits vorhandenen Schutzmaßnahmen ab. Die Leitfäden bauen ausdrücklich auf bestehenden Regelungen und Maßnahmen auf. Entscheidend ist daher, das Vorhandene systematisch zu bewerten und gezielt zu ergänzen.

Wie wir Unternehmen bei der Umsetzung der RKEG-Vorgaben unterstützen

Viele Unternehmen beginnen bei der RKEG-Umsetzung nicht bei null. Häufig bestehen bereits geeignete Strukturen und Maßnahmen. Was meist fehlt, ist ein konsolidierter Überblick: Welche Anforderungen sind abgedeckt, welche Nachweise sind belastbar und wo besteht konkreter Handlungsbedarf?

Unser RKEG-Maturity-Check liefert diese Standortbestimmung. Wir verbinden die Analyse Ihrer Unterlagen mit Gesprächen vor Ort und bewerten nicht nur, ob Maßnahmen dokumentiert sind, sondern ob sie im Ernstfall tatsächlich wirken.

So gehen wir vor:

  1. Kick-off und Scoping: Wir klären den wesentlichen Dienst, die relevanten Standorte sowie den Stand Ihrer Einstufung und legen den Prüfumfang fest.
  2. Dokumentenanalyse: Wir sichten vorhandene Risikoanalysen, Konzepte für Business Continuity Management (BCM), Krisenmanagement und Sicherheit sowie Nachweise, auch aus bestehenden NIS2-Projekten.
  3. Interviews mit Fachverantwortlichen: Entlang eines strukturierten Fragenkatalogs prüfen wir, wie die Maßnahmen im Alltag gelebt werden.
  4. Bewertung nach Reifegradmodell: Jede Anforderung aus dem RKEG und den PUKE- und DSN-Leitfäden bewerten wir nach Umsetzungsgrad und praktischer Wirksamkeit.
  5. Ergebnispräsentation: Wir stellen die Ergebnisse der Geschäftsleitung und den Fachverantwortlichen vor und stimmen die nächsten Schritte ab.

Der gesamte Check dauert in der Regel drei bis sechs Wochen. Als Ergebnis erhalten Sie einen kompakten Bericht mit einem Audit-Dashboard, das Reifegrad und Erfüllungsgrad je Themenfeld zeigt, den nach Risiko priorisierten Lücken und einer Umsetzungsroadmap als Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsleitung.

RKEG-Maturity-Check Audit-Dashboard mit Bewertung der RKEG-Umsetzung. Dargestellt sind Reifegrad, Nachweise, offene Maßnahmen, Erfüllungsgrad und Status je Themenfeld wie Prävention, physischer Schutz, Resilienzmanagement und Schulung.

Ihr Mehrwert

Mit unserem RKEG-Maturity-Check erhalten Sie:

  • Eine objektive Standortbestimmung zum aktuellen Umsetzungsstand.
  • Transparenz über bestehende Maßnahmen, Nachweise und kritische Lücken.
  • Klare Prioritäten, damit Sie Ressourcen gezielt dort einsetzen, wo das Risiko am größten ist.
  • Klarheit darüber, welche Nachweise aus bestehenden NIS2-Projekten Sie bereits für das RKEG nutzen können.

Warum wir

Seit 2017 begleiten wir Unternehmen im Business-Continuity-, Krisen- und Resilienzmanagement in unterschiedlichsten Sektoren wie zum Beispiel Energie, Gesundheit, Verkehr, Bankwesen und öffentliche Verwaltung. Unser Team verbindet regulatorisches Know-how zu RKEG, NISG 2026 und ISO 22301 mit Expertise aus nationalen und internationalen Projekten in kritischen Infrastrukturen. Erfahrung aus über 5.000 bewerteten Prozessen, mehr als 1.000 erhobenen Risiken und über 250 durchgeführten Krisenübungen für mehr als 80 Kunden fließt in jeden Check ein. Der RKEG-Maturity-Check ist bereits bei mehreren Unternehmen der kritischen Infrastruktur erfolgreich im Einsatz, unter anderem bei einem österreichischen Verkehrsunternehmen und einem österreichischen Energieversorger.

Wo steht Ihr Unternehmen bei der RKEG-Umsetzung?

Ihr Bescheid ist da oder kommt in den nächsten Tagen? Dann zählt jede Woche. Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches 30-minütiges Erstgespräch. Wir besprechen Ihren Bescheid, schätzen Ihren aktuellen Umsetzungsstand ein und zeigen Ihnen, wie der RKEG-Maturity-Check in Ihrem Unternehmen abläuft.

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