Krisenmanagement

Krisenmanagement

Notfälle, Krisen und Unglücke kündigen sich in der Regel nicht an. Sie kommen meistens unerwartet. Dennoch müssen sie als Sonderaufgabe des Managements bewältigt werden – professionell, effizient und so rasch wie möglich. Die Ereignisse sind nicht planbar, wohl aber ihre Bewältigung.

Mit der Einrichtung des Notfall- und Krisenmanagements wurde ein System implementiert, dessen Ziel es ist die Aufgaben auch unter außergewöhnlichen Verhältnissen wahrzunehmen und die Kernprozesse aufrecht zu halten.

In entsprechenden Dokumenten ist die Organisation, Kompetenzen, Verantwortung, Aufgaben, Ablauf und Führungsverfahren bei der Bewältigung von Notfällen und Krisen festzulegen, um den Unternehmenszielen Rechnung zu tragen.

Für die Umsetzung wird, ergänzend zur bestehenden Organisationsform, eine temporäre Organisationsform aktiviert, die im Krisenfall die erforderlichen Ressourcen bündelt, zusätzliche Verantwortlichkeiten und Kompetenzen definiert, und damit rasche, den besonderen Umständen angepasste, Entscheidungen ermöglicht.

Aufbau- (Stabsmodell) und Ablauforganisation (Führungsverfahren) sind in einer Richtlinie des BM.I für das Führen im Katastropheneinsatz für Katastrophenschutzbehörden und Einsatzorganisationen in Österreich einheitlich geregelt. Um im Not- bzw. Krisenfall die Kommunikation und Koordinierung zwischen Katastrophenschutzbehörden, Einsatzorganisationen und betrieblicher Einsatzleitung/Krisenstab zu erleichtern und ein Mindestmaß an Interoperabilität zu gewährleisten, ist es zweckmäßig wenn sich Aufbau- und Ablauforganisation des betrieblichen Notfall- und Krisenmanagements am behördlichen Stabsmodell und Führungsverfahren orientieren.